Portrait Roswitha Bruggaier

Als Musiklehrerin für Violoncello, Barockvioloncello und Viola da gamba biete ich sowohl Unterricht für Kinder und Erwachsene in Frankfurt und Nidderau-Windecken, als auch Fortbildungen für Profimusiker an. Für Konzerte können Sie mich außerdem als Musikerin engagieren, z. B. mit Viola da gamba, Barockvioloncello, Violoncello piccolo oder Baryton. Gerne können Sie mich bei Interesse oder Fragen kontaktieren.

Musikunterricht

Bild Musikunterricht

Unterricht für Kinder und Erwachsene

Ich unterrichte Violoncello, Barockvioloncello und Viola da gamba von Beginn an, sowohl Kinder (ab etwa 6 Jahren) als auch Erwachsene. Der gründlich fundierte Unterricht beinhaltet viel gemeinsames Musizieren: Begleiten auf Cello/Gambe oder Klavier bzw. Cembalo gehört in jeder Stunde selbstverständlich dazu, ebenso gemeinsames Musizieren von Schülern, im Duo oder in größeren Besetzungen im Ensemble "Dr. Hoch’s Phil(Viel)harmonische Cellisten" oder in Dr. Hoch’s Gambenconsort.

Unterrichtsfächer

  • - Violoncello -
  • - Barockvioloncello -
  • - Viola da gamba -

Unterrichtsorte

Der Unterricht kann an einem der folgenden Orte stattfinden:

  • - An Dr. Hoch’s Konservatorium -
    nach erfolgreich abgelegter Aufnahmeprüfung
    Frankfurt (Nähe Ostbahnhof/EZB)
  • - Im Gemeindehaus St. Josef -
    Frankfurt-Eschersheim (Nähe Weißer Stein)
  • - Bei mir zu Hause im ehemaligen Pfarrhaus -
    Nidderau-Windecken (direkter Regionalbahnanschluss aus Richtung Frankfurt, Hanau und Friedberg)

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Fortbildungen für Profimusiker

Für Profimusiker biete ich Fortbildungen an, z.B. Barockvioloncello oder Viola da gamba für „moderne“ Cellisten.

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Konzerte

Bild Konzerte

Ich konzertiere auf Violoncello, Barockvioloncello (vier- und fünfsaitig), Viola da gamba (in allen Stimmlagen), barockem und klassischem Baryton, auch mit meinem Mann Diez Eichler (Cembalo, Truhenorgel, Clavichord).

Barytontrio - Ensemble "Divertimento Francoforte"

Das Ensemble „Divertimento Francoforte“ wurde 2009 anlässlich des Gedenkjahres zu Joseph Haydns 200. Todestag gegründet und hat das Ziel, vor allem die klanglich äußerst reizvollen, selten in der originalen Besetzung aufgeführten Barytontrios Haydns zum Klingen zu bringen. Das klassische Baryton mit seinen sechs wie eine Gambe gestimmten Streichsaiten aus Darm und neun diatonisch gestimmten Resonanzsaiten aus Messing, welche auf der Unterseite des Halses auch angezupft werden können, war das Lieblingsinstrument des Fürsten Eszterhazy, des langjährigen Dienstherrn Haydns, welcher über 120 dieser Trios (Divertimenti) für den Fürsten komponierte.

zur Website des Divertimento Francoforte

Windecker Gambenconsort

Das Windecker Gambenconsort wurde 2015 im ehemaligen 1. Pfarrhaus in Windecken gegründet. Es trifft sich regelmäßig, um aus Faksimiles und auch aus modernen Ausgaben Consortmusik in unterschiedlichen Besetzungsgrößen zu musizieren. Seither trat das Ensemble auch schon mehrfach in Konzerten öffentlich auf.

Ostheimer Streicher

Das Ostheimer Streichensemble aus ambitionierten Laienmusikern um Pfarrer Lukas Ohly (Nidderau-Ostheim) besteht seit 2008 und studiert ein- bis zweimal im Jahr ein Konzertprogramm ein. Dafür wird jeweils projektbezogen geprobt. Seit 2016 wird das Ensemble von mir geleitet.

weitere Informationen zu den Ostheimer Streichern

Kirchenchöre

Die Kirchenchöre St. Josef, Frankfurt-Eschersheim und St. Vitus, Kronberg-Oberhöchstadt gestalten die Gottesdienste in der jeweiligen Gemeinde im Jahreskreis. Das musikalische Repertoire umfasst Werke der Geistlichen Musik von der Gregorianik bis zur Gegenwart, a cappella und mit Begleitung. Einmal im Jahr wird eine größere Messe aufgeführt, meist mit beiden Chören gemeinsam sowie Solisten und Orchester.

weitere Informationen zum Kirchenchor St. Josef
weitere Informationen zum Kirchenchor St. Vitus

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Über mich

Bild Über mich

Aufgewachsen von Musik umgeben studierte ich nach dem Abitur Schulmusik und Künstlerische Ausbildung Violoncello und absolvierte zahlreiche Weiterbildungen. So umfassen meine musikalischen Tätigkeiten Solo-, Continuospiel und Unterricht auf Violoncello, Barockvioloncello und Viola da gamba sowie das Spiel des extrem seltenen barocken und des klassischen Barytons. Chor-, Orchester- und Ensembleleitung ergänzen meine Aktivitäten.

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Lebenslauf und aktuelle Tätigkeiten

Kindheit und Jugend

Ich wurde 1962 als erstes Kind einer Lehrerfamilie geboren. Mein Vater war Schul- und Kirchenmusiker und so wuchs ich vom Anfang an von Musik umgeben auf. Im Alter von 5 Jahren begann ich mit Blockflöte, mit 6 Jahren folgte das Klavier, beides bei meinem Vater mit täglichem Unterricht. Ein Orchesterinstrument sollte folgen, das wurde dann, als ich 11 Jahre alt war, das Violoncello bei Mechthild Wagner. Nachdem ich mit 13 Jahren in einem Konzert des Kirchenchors mitgesungen hatte, bei dem das Frankfurter Renaissance-Ensemble mitspielte, war ich von der Gambe fasziniert und es war die Folge, dass ich dann mit 17 Jahren auch dieses Instrument erlernte, ebenfalls bei Mechthild Wagner.

Studium und Weiterbildungen

Es folgte das Studium der Schulmusik; zunächst konnte ich mich nicht recht entscheiden ob mit Violoncello oder Klavier als Hauptfach. Ich entschloss mich für ersteres, ganz einfach, weil das nicht ganz so häufig ist. Mein Dozent war Jörg Wiederhold. Ich hatte aber auch auf dem Klavier einen sehr intensiven Quasi-Hauptfach-Unterricht bei Prof. Bernd Ickert. Nach dem Schulmusikexamen entschloss ich mich, die Schullaufbahn nicht weiter zu verfolgen und das Nebenfach Latein aufzuhören. Es schloss sich stattdessen noch ein Studium der Künstlerischen Ausbildung Violoncello bei Prof. Gerhard Mantel an. Schon währenddessen und danach bildete ich mich mit Privatunterricht und Meisterkursen auf Barockvioloncello und Viola da gamba bei Rainer Zipperling, Anner Bylsma, Wouter Möller, Lidewij Scheifes und Jaap ter Linden weiter. Mein erstes eigenes Barockcello war ein fünfsaitiges Originalinstrument, das ich auch heute noch besitze und auf dem ich unter anderem Bachs 6. Suite für Violoncelle à cinq cordes und die Partien für Violoncello piccolo aus den Kantaten spiele.
Seit 2004 beschäftige ich mich mit dem Spiel des barocken, seit 2008 mit dem Spiel des klassischen Barytons. Zwischen 1998 und 2004 hatte ich Unterricht in klassischer nordindischer Musik auf der Dilruba bei Partha Chatterjee, Calcutta. Von 1990 bis 2014 nahm ich Unterricht in Gesang (Alte Musik mit Schwerpunkt Mittelalter/Hildegard von Bingen) bei Edmund Brownless an Dr. Hochs Konservatorium.

Musikunterricht am Konservatorium und privat

Schon während des Studiums sammelte ich Erfahrungen im Unterrichten, privat und an der Musikschule Taunus in Eschborn. Als meine ehemalige Lehrerin Mechthild Wagner an Dr. Hoch's Konservatorium in den Ruhestand ging, durfte ich 1988 kurzzeitig die Vertretung der Vakanz übernehmen, bewarb mich dann um die Nachfolge und begann 1989 als Dozentin dort. Daneben unterrichte ich seitdem auch privat.

Ensembles-, Orchester- und Chor-Tätigkeiten

Von 1994 bis 2014 spielte ich im Ensemble „Le Goût Étranger“, das ich gemeinsam mit meinem Mann Diez Eichler gegründet habe. Ich bin Mitglied des Kölner Ensembles ornamente99. Außerdem wirke ich seit vielen Jahren in zahlreichen Konzerten in unterschiedlichsten Besetzungen quer durch die musikalischen Epochen mit. Dazu gehören natürlich die Gambenpartien in den Bachschen Passionen; 2005/2006 war ich als Darstellerin der hl. Caecilia bei der szenischen Produktion der Johannespassion im Staatstheater Wiesbaden engagiert. 2009 gründete ich das Ensemble "Divertimento Francoforte" mit Baryton, Viola und Violoncello.
Einige Jahre war ich auch Mitglied des „Johann-Strauß-Orchesters Frankfurt“. Außerdem leitete ich von 1990 bis 1994 das „Hessische Ärzteorchester“ in seiner Aufbauphase.
Im Rahmen meines Schulmusikstudiums hatte ich auch Chor- und Orchesterleitung studiert und war mehrere Jahre Mitglied der „Frankfurter Kantorei“ unter Wolfgang Schäfer (in dieser Zeit Preisträger des Wettbewerbs „Let the peoples sing“). 1987 bis 2002 leitete ich den Chor St. Marien in Königstein/Taunus, seit 1994 leite den Chor St. Josef, Frankfurt-Eschersheim und seit 2003 den Chor St. Vitus, Kronberg-Oberhöchstadt. 1996 gründete ich im Rahmen der Unterrichtstätigkeit im Konservatorium das Ensemble „Dr. Hochs Philharmonische Cellisten“ und bearbeitete zahlreiche Stücke für das Ensemble, die ich dann auch bei den Verlagen Zimmermann und Breitkopf & Härtel herausgab.

Kontakt

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